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Künstler

für Lebensetappen

 

Am 31. Dezember 1977 sah ich gemeinsam mit meinen Eltern und meiner Oma die Samstagabendshow "Am laufenden Band" mit Rudi Carell. In dieser Silvestershow der ARD trat erstmals Andrea Jürgens mit ihrem Lied "Und dabei liebe ich euch beide" auf. Es war Andreas erster TV-Auftritt.

 

 

Ich war verliebt wie so viele andere auch. Im neuen Jahr kaufte ich mir sofort die Single von Andrea und war fortan von dem Gedanken beseelt die Nachtigal aus Wanne-Eickel persönlich kennen zu lernen. Ich durchstöberte alle Zeitungen und sammelte Berichte und Bilder wie es Zwölfjährige zu dieser Zeit reihen-weise taten. Ein bißchen habe ich es wohl auch Andrea zu verdanken, dass ich Journalist geworden bin. Damals schien mir das die einzige Möglichkeit Künstler, die ich verehrte, persönlich zu treffen. Ich begann daher zunächst eine kleine eigene Zeitung mit dem Titel "Pop Shop" herauszugeben. Später kam mit "Frau Luise gibt sich die Ehre" noch die Schülerzeitung dazu. Im Jahre 1978, Andrea hatte gerade ihre dritte Single "Tina ist weg" veröffentlicht, las ich von einem Auftritt beim Möbelhandel "Korsmeier" in Bielefeld. Ich setzte alle Hebel in Bewegung und kontaktierte das Möbelhaus.

 

 

Es gelang mir tatsächlich einen Termin für ein Interview mit Andrea Jürgens für meine Zeitung zu vereinbaren. Gemeinsam mit meinem Freund Udo Schröter saß ich dann tatsächlich nach ihrem Auftritt bei "Korsmeier" neben Andrea während sie mit dem Möbelhausinhaber, ihrerm Vater und ihrer Mutter eine kleine Mahlzeit einnahm. Das ca. 30minütige Gespräch war das erste Interview meines Lebens. Mit Andrea Jürgens hatte ich auch in späteren Jahren noch Kontakt, da ich über ihre private Telefonnummer bei ihren Eltern in Herne verfügte. Unabhängig von ihrer weiteren Karriereentwicklung und meinem -mit unehmenden Alter- Entfernen von Schlagermusik hat Andrea Jürgens für mich bei den so genannten "Lifetime Favourites" eine exponierte Stellung.

 

Die zweite Künstlerin, die ich bis zum heutigen Tag verehrte, aber bisher leider nie persönlich treffen durfte, ist Olivia Newton-John. Als 13jähriger Teenager bekam ich am Rande von der Popularität des Films "Grease" mit. Den Film hatte ich 1978 nicht gesehen, aber ich kannte den Song "You're the one that I want". Also kaufte ich mir den Soundtrack, der auch Solo-Stücke von Olivia Newton-John enthält. Natürlich wollte ich mehr von dieser tollen Frau erfahren. Die "Bravo" war die richtige Quelle (Internet gab es natürlich zu dieser Zeit noch nicht). Als Livvy ihr Solo-Album "Totally Hot" veröffentlichte, musste ich mir natürlich die LP kaufen. "A little more love" war die Single mit der sie auch abseits von "Grease" für mich ein Star wurde.

 

 

Bis zum heutigen Tage warte ich auf die Möglichkeit ein Konzert von Olivia Newton-John zu besuchen. Das einzige Konzert in Deutschland gab sie 1978 in Hamburg während ihrer letzten Welt-Tournee. Während meiner bisherigen USA-Aufenthalte konnte ich leider auch nicht die Chance ergreifen, Olivia live zu erleben. Zur Zeit tourt sie nur sporadisch durch die Vereinigten Staaten. Auf der Homepage konnte ich gerade (Juli 2010) lesen, dass es neues musikalisches Material geben wird, da Olivia mit ihrer Freundin und Produzentin Amy Sky im Studio sei. Das wäre sehr schön, wenn es auch weitere Konzerte in Europa geben würde.

 

Während der pubertären Phase meiner Teenagerzeit durchlebte ich die "Neue deutsche Welle". Natürlich war ich wie viele Teenager der damaligen Zeit "nenaverrückt". Was Gabriele Susanne Kerner damals anbot, wollte ich mit "Haut und Haaren" fressen. Von dem Tag des legendären Musikladen-Auftritts an, musste ich alles haben, was nach Nena aussah, roch und klang. T-Shirts, Platten, Poster und Zeitungsausschnitte - alles wurde gekauft und gesammelt. Und dank der tollen Unterstützung meiner Eltern fuhr ich auch zu den Live-Konzerten von Nena. Das erste Mal sah ich sie gemeinsam mit Relax, Münchner Freiheit, Relax und Markus beim "Levis Rockfestival" in der Dortmunder Westfalenhalle. Es folgten zahlreiche Live-Konzerte zu denen mich meine Eltern immer wieder fuhren. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar.

Persönlich begegnete ich Nena bisher noch nicht, aber Anfang der Achtziger Jahre gelang es mir für eine meiner Zeitungen die Band per Telefon zu interviewen. Alle Bandmitglieder waren in einer Berliner Wohnung als ich dort anrief. So etwas ist für einen Teenager auch ein tolles Event.

Auch heute noch zählt Nena zu den Künstlerinnen, die ich sehr schätze und deren Songs immer zu meinen Lieblingsliedern gehören.

 

Künstler, denen ich während meiner Tätigkeit als Redakteur persönlich begenete und die immer großen Respekt bei mir genießen sind Peter Maffay, Hartmut Engler, die beiden "Prinzen" Sebastian Krumbiegel und Tobias Künzel sowie der Exentriker Falco. 

 

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