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Torsten Max Haring

geboren am 19. November 1965

 

Torsten M. Haring andächtig mit Oma im Jahre 1968

 

In Bielefeld-Gadderbaum erblickte ich das Licht der Welt.

 

Zunächst besuchte ich die Grundschule in der Rohrteichstraße. Im Jahre 1974 zogen wir nach Hillegossen (damals noch 4811 Hillegossen) in die Ackerstraße (heute Kolmarer Straße). Dort hatten meine Eltern ein Haus gebaut. Hier besuchte ich die Grundschule Hillegossen. Mein Klassenlehrer war Herr Bergemann.

Nach der Grundschule wechselte ich auf die Luisenschule in Bielefeld. Wir waren der zweite Jahrgang 1976 in dem auch Jungs auf die ehemalige reine Mädchenschule eingeschult wurden. Herr Kussin hieß mein erster Klassenlehrer auf der "Luise".

Die Pubertät "zwang" mich das 7. Schuljahr zu wiederholen. Ein Glücksfall, denn von nun an ging es schulisch bergauf. Meine Direktorin Frau Riesnert (leider viel zu früh verstorben) unterstützte mich bei der Konzeption der ersten Schülerzeitung an der Luisenschule mit dem Namen "Frau Luise gibt sich die Ehre". Gemeinsam mit meinem Freund Udo Schröter, der später auch als Schülersprecher tätig war, interviewten wir für das Schulblättchen auch die Arminien-Trainer Horst Franz und Horst Köppel. Bei einem landesweiten Schülerzeitungswettbewerb landete "Frau Luise..." auf dem dritten Platz. Frau Riesnert war sehr stolz auf uns.

 

Torsten M. Haring mit DSC-Coach Horst Franz im Jahre 1981

 

Der qualifizierte Realschulabschluss ermöglichte mir den Besuch der gymnasialen Oberstufe am Cecilien-Gymnasium in Bielefeld. Hier baute ich mein Abitur.

Ich immatrikulierte an der Universität Bielefeld im Jahre 1987 und begann mit einem Magisterstudiengang Germanistik, Literaturwissenschaften und Soziologie.

 

Am Stadttheater in Bielefeld wurden Statisten für das Weihnachtsmärchen "Aladdin und die Wunderlampe" gesucht. Beim Casting (damals nannte man das noch nicht so) an der Brunnenstraße wählte mich Regisseur Jörg Fallheier für seine Inszenierung aus. Ich probte und spielte von Oktober bis Dezember im Stadtheater auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Direkt im Anschluss sprach mich mein schauspielerischer Mitstreiter Erich Schröder an und stellte mich Nathalie Mathieu vor. Sie suchte für ihre Inszenierung "Dschungelbuch / Parade" noch einen zweiten Statisten. So kam ich zur zweiten "Rolle", dieses Mal im Theater am Alten Markt. Jetzt sprach mich auch der damalige Statistenleiter Dieter Heyn an und ich wurde in die Gruppe aufgenommen. Nach vielen größeren und kleineren Rollen (mal mit Text, meistens ohne) bot man mir auch einen Stückvertrag für die Musicalinszenierung "Linie 1" an. Zur Unterstützung hinter den Kulissen war ich u.a. auch für die schnellen Umzüge von Schauspieler Timo Ben Schöfer (spielte später auch Herr Kramer in der RTL-Soap "Unter Uns") verantwortlich. Ebenfalls in der Inszenierung zu sehen auch Heike Trinker (später bei "Verbotene Liebe") und Matthias Komm (Matze in "Ritas Welt"). Timo und Matthias zogen mich in einer Szene, in der Maria (Heike Trinker) ihr Lied singt und die beiden ein schwules Pärchen spielen mit auf die Bühne. So hatte ich im "schwulen Trio" auch meinen Auftritt in der "Linie 1" im Theater am Alten Markt. Ein unvergessliches Erlebnis.

 

Torsten M. Haring in Nathalie Matthieus "Parade",

Theater am Alten Markt 1989

 

Von Heike Trinker mit der ich mich angefreundet hatte, erfuhr ich, dass Schauspielschulen ihre Schüler nur bis zu einem Alter von 24 Jahren auswählen. Da ich zu diesem Zeitpunkt dieses Alter überschritten hatte, kam leider keine Schauspielaus-bildung mehr für mich in Frage. Schade, da ich richtig Geschmack an diesem Beruf gefunden hatte. Ich entschloss mich aber meine eigene Theatergruppe zu gründen: Die Pacific Peak-Theatergruppe.

 

Durch das Engagement am Theater war ich für den Herausgeber des Bielefelder "Insider-Magazin" interessant geworden. Er engagierte mich für mehrere Artikel über das Stadtheater Bielefeld (vor und hinter den Kulissen). Die ersten Berichte wurden mit einem Zeilenhonorar beglichen. Als im Sommer der bisherige Leiter der Kulturredaktion andere Aufgaben übernahm, konnte ich beim "Insider" ein Volontariat beginnen und später die Leitung der Kulturredaktion als festangestellter Redakteur übernehmen. Hier lernte ich auch meinen Freund Jörg Pape kennen, der kurze Zeit nach meiner Festanstellung beim "Insider" als Graphiker begann.

In den letzten Zügen des "Insider live"-Magazins im Jahre 1995 hatte ich für kurze Zeit sogar den Posten des Chefredakteurs inne. Leider musste der Verlag aber im Sommer wegen diverser "Extra-Touren" mit wenig erfolgreichen Konzertaufführungen (u.a. mit den damals populären "Fun Factory") Konkurs anmelden.

 

Meine eigene Theatergruppe "Pacific Peak" beschäftigte sich am Anfang ihrer Existenz mit dem Stück "Die Welle kommt zurück". Inhaltlich war das Stück deckungsgleich mit dem Roman "Die Welle" von Morthon Rhue. Für die Produktion benötigten wir zahlreiche Darstellerinnen und Darsteller. Ich selbst übernahm die Rolle des David Collins. Robert Billings wurde von Christian Mascheck gespielt. Er war mir von einem Bekannten vorgestellt worden und entpuppte sich gleich als Talent. Heute ist Christian einer der besten Freunde von meiner Frau Monique (die am gleichen Tag im selben Jahr wie Christian geboren wurde) und mir. Die Zusammenarbeit in der Theatergruppe war nicht das einzige gemeinsame Projekt von Christian und mir.

 

"Pacific Peak" führte nach der "Welle" noch eine von mir selbstverfasste Bauernkomödie (im Ohnsorg-Stil) mit dem Titel "Der betuchte Germane" auf. Zahlreiche Auftritte u.a. auch in Altenheimem erheiterten das Publikum. Mit J.B. Priestleys "Ein Inspektor kommt" wendeten wir uns einem sehr anspruchsvollen Stück zu. Es wurde von der Studentin Christiane Meinhardt inszeniert und bedeutete für alle Mitstreiter der Gruppe die größte schauspielerische Herausforderung. Nach ausführlicher Recherche zahlreicher verschiedenster Stücke, landeten wir schließlich bei dem Jugendstück "Der Junge, der Elvis war". Schnell merkten wir, dass das Stück wohl deshalb noch nicht zur Aufführung gelangt war, da der Stoff relativ unfertig war. Irgendwann gaben wir diese Inszenierung nach zahlreichen Proben in der Universität Bielefeld auf. Ein Gutes hatte das Stück aber doch: Von einer Bielefelder Musicalgruppe war uns eine junge Frau geschickt worden, die der Initiator des Musicalsprojektes, Dejan Brkic, der zuvor selbst mit uns in der Aufführung "Die Welle kommt zurück" gespielt hatte, wegen künslerischer Differenzen "weiterempfehlen" wollte. Diese junge Frau nahmen wir gerne mit großer Freude auf. Heute ist Monique seit mehr als 11 Jahren meine Ehefrau.

 

Schon während meines Engagements am Bielefelder Stadttheater hatte ich die Idee eine Talkshow zu initiieren, die sich mit lokalen Bielefelder Themen beschäftigt und Geschichten, Personen und Hintergründe näher vorstellt. Titel der Talkshow war "Augenblicke", denn die wollte ich wiedergeben. Die ersten Ausgaben fanden im Bielefelder Jugendzentrum KAMP statt. Erst im kleinen Raum, später dank größerem Publikumszuspruch in der großen Aula vom KAMP. Gäste waren u.a. der Schauspieler Benjamin Armbruster, der mehrfache ehemalige Trainer des DSC Arminia Bielefeld, Ernst Middendrop, und der Konzertveranstalter Gerd Reiche, der zu der Zeit auch das PC 69 betreute.

Gerd Reiche plante zu dieser Zeit sein eigenes Projekt, das "Elfenbein Entertainment", einen Club, der lange Jahre am Niederwall in Bielefeld zu finden war. Er bot mir an, künftig die Bielefelder Talkshow "Augenblicke" im Elfenbein Entertainment" zu veranstalten, was ich auch gerne tat.

 

Superstar James "Hansi" Last mit Torsten M. Haring im Jahre 1978

 

Ich wollte "Augenblicke" um zusätzliche Elemente erweitern und entschied mich etwas Neues zu starten. Gemeinsam mit Christian Mascheck entwickelten wir "Tutto Tele - Besser gut geklaut als schlecht kopiert". Dieses Live-Event beinhaltete neben den Talkeinlagen (damals u.a. mit dem Manager des DSC Arminia Rüdiger Lamm) auch viele Comedy-Elemente. Teilweise wurden diese Darbietungen live auf der Bühne präsentiert, Teile kamen auch als vorproduzierte Filme über Videowände und Monitore zum Publikum. Dabei nahmen Christian und ich zahlreiche damals aus dem TV bekannte Sendungen wie "Herzblatt", "Schmidteinander", "Tut er's oder tut er's nicht" oder andere populäre Shows in unserer speziellen Überarbeitung "zur Brust" und auf "die Schippe". Was dabei herauskam präsentierten wir live vor Publikum auf verschiedenen Sommerfesten und auch in der "Kwetsche", die es damals noch in Bielefeld-Brackwede gab.

 

Das plötzliche Ende des Magazins "Insider live" zwang mich zur freiberuflichen Tätigkeit als Redakteur für verschiedene Medien. So arbeitete ich u.a. für das "ßinggel"-Magazin (hier wurden Singles aus der Region, die Partner suchten, vorgestellt), der "Forum"-Zeitung (für das damals relativ neue Jahnplatz-Forum in der Bielefelder Innenstadt) und schließlich auch für das Bielefelder "Top-Magazin".

Aufträge für Artikel kamen auch vom "i-Punkt-Journal" aus Schloß Holte-Stukenbrock. Aus gleichem Verlagshaus stammten auch der "Augustdorfer Anzeiger" und später das "Stadtjournal SHS". Zehn Jahre lang vom Februar 1998 bis zum Oktober 2008 war ich als fester, freier Redaktionsleiter für verschiedene Objekte aus dem Verlag tätig.

 

Im Oktober 2008 entschloß ich mich eigenständig mit der Online-Präsenz www.redaktionsbuerobielefeld.de

mein eigenes Redaktionsbüro anzubieten. Dieser Entschluss wurde mir durch eine Festanstellung bei einem renomierten Bielefelder Markt-und Meinungsforschungsinstitut erleichter, denn durch die Tätigkeit als Supervisor habe ich seitdem dort ein sicheres erstes berufliches Standbein.

 

Während der Proben für das später abgebrochene Stück "Der Junge, der Elvis war" erzählte mir ein Mitstreiter von einem Musical, das er von einem Freund aus England kannte. Als ich Karsten van Wulfen nach einer Probe nach Hause fuhr, spielte er mir im Autos Songs aus "A Slice of Saturday Night" vor. Ich fand die Musik (im Stile der Pop- und Rocksong der 60er Jahre) sehr schön und informierte mich über das Musical der Heather-Brothers. Schließlich beriet ich mich mit Christian Mascheck und Monique Rogers (damals noch der Mädchenname, da wir ja noch nicht verheiratet waren) und wir entschlossen uns, auch ein Musical zu produzieren. Dieses Mal sollte aber alles so professionell wie möglich durchgeführt werden. Christian übersetzte die aus England besorgten Texte und Songs und wir planten ein großes Casting für die Rollen im Musical. Der Aufruf für das Casting erfolgte in Zeitungen und auch über Aushänge an verschiedenen Musikschulen der Region. Schließlich fanden wir zahlreiche große Talente. Die zwei erfolgreichsten waren Natalia Shumakov und Diana Amft. Beide bekamen eine Rolle in unserem Musical. Über Diana Amft braucht man nicht mehr viel schreiben. Durch ihre Rollen in "Mädchen, Mädchen 1 + 2" oder "Harte Jungs" ist sie in Deutschland bekannt geworden. Als Gretchen Hase in der ausgezeichneten RTL-Comedy-Serie "Doctor's Diary" ist sie zum ausgezeichneten Star geworden.

Natalia Shumakov nahm nach unserer Musicalproduktion an einer deutschen Vorentscheidung zum Grand Prix teil und war auch die Stimme der Gruppe "Blue Nature", die mit der Techno-Version von "Conquest of Paradise" einen Top-Ten-Hit in den deutschen Verkaufscharts hatte.

Das Musical "A Slice of Saturday Night" wurde von uns erfolgreich aufgeführt. Die Vorstellungen fanden 1997 in der Aula der Realschule Brackwede statt. Christian, Monique und ich waren als Produzenten des Musicals um eine Erfahrung reicher und glücklich eine erfolgreiche semi-professionelle Produktion auf die Bühne gebracht zu haben. Christian verlegte fortan seine beruflichen Perspektiven nach Abschluss seines Studiums nach Hamburg, wo er heute in Norderstedt glücklich mit Partnerin Imke und Töchterchen Sophie lebt.

 

Monique und ich reisten zunächst nach Ascona ins Tessin und später in die USA nach Californien. Zwei Jahre nach der Musicalproduktion im Mai 1999 heirateten Monique und ich in Bielefeld.

 

Gemeinsam bewarben wir uns bei einem Casting in Bielefeld für eine Rolle in einer der vielen neuen Serien im TV. Da wir es beide in die Endauswahl schafften, wurden unsere Casting-Videos in die Archive der Casting-Firma übernommen. Nur wenige Wochen nach dem Casting in Bielefeld wurde ich für die Rolle des Sicherheitsbeamten Hugo Winkler in der Gerichtssendung "Richter Alexander Holt" ausgewählt. Im September 2003 hatte ich dafür den Dreh in den Studios der Produktion in München. Im November 2003 wurde die Folge "Bonnie & Clyde" ausgestrahlt (durch zahlreiche Wiederholung auf SAT. 1 spricht man mich auch jetzt noch hin und wieder auf den "Wachmann mit Flachmann" an).

 

Mit Monique stand ich mittlerweile zweimal gemeinsam vor der Kamera. Für die TV-Reihe "Unsere Liebe" mussten wir uns für ingesamt 14 Tage trennen und sollten ohne jeden Kontakt zueinander unsere Liebe testen. Die Sehnsucht war ungeheuer stark und wir konnten die Kontaktsperre nicht gänzlich einhalten... Im TV gab es bei PRO 7 das Happy-End vor der Sparrenburg in Bielefeld zu sehen.

 

Im Januar 2009 waren meine Frau und ich dann die Protagonisten der Dokumentation "We're Family", in der unser Kinderwunsch für eine Stunde lang Thema bei Pro 7 war.

 

Die Erfahrung vor einer Fernsehkamera zu agieren ist mittlerweile schon fast zur Routine für mich geworden. Trotzdem muss ich gestehen, noch immer einen gewissen Reiz zu spüren auch künftig wieder in einer der vielen TV-Serien mitzuwirken. Ein neues kapitel könnte hier bald wieder aufgeschlagen werden.

 

Um mit einem Titel der kölschen Band BAP zu sprechen: "Fortsetzung folgt...!"

 

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